Abdichtung einer Rohrdurchführung mit quellfähigem, elastischem PUR Injektionsharz HydroBloc 575 Integral

Rohrdurchführung abdichtenmit HydroBloc 575 Integral Das Rohr oder der Kanal wird umlaufend ca. 30 – 40 mm breit und bis in  eine Tiefe von 60 – 80 mm durch aufstemmen vorsichtig so freigelegt, daß ein ca. 30 – 40 mm breiter Schlitz entsteht. Die Rohr- oder Kanalwandungen werden von anhaftenden Baustoffresten (Beton, Mörtelreste) gesäubert, Staub wird sorgfältig entfernt.

In den hinteren Bereich der geschaffenen Öffnung ordnet man – bei eindringendem  Wasser bei Wänden von der tiefsten Stelle aus – seitlich schräg (wie bei Rissinjektionen üblich) eine Injektionsbohrung (Ø = 10 – 13 mm) an (sie dient zunächst dazu, das eindringende Wasser abzuleiten)

Anschließend wird um das Rohr/den Kanal, umlaufend und möglichst satt anliegend, ein 40 mm breites und mindestens 30 mm dickes Band aus HydroBloc-Fugenfüller gelegt und befestigt*.

Nach diesen vorbereitenden Arbeiten verschließt man die verbleibende Öffnung zwischen Fugenfüller und Oberfläche, entweder mit EP-Baukleber 824 oder mit HydroFix-Quellmörtel 930, genau nach den Verarbeitungsvorschriften dieser Produkte.

Nach Abbinden/Aushärten dieser Verdämmung – je nach Baustellenbedingungen empfehlen wir eine Wartezeit von 3 – 5 Tagen – wird der Porenraum des Fugenfüllers über einen Packer verpresst. Dabei darf keinesfalls ein zu hoher Druck aufgebaut werden (10 bar sind mehr als ausreichend). Besonders gut geeignet für das Verpressen ist unser niedrigviskoses und feuchtereaktives Injektionsharz HydroBloc-575 integral und auch das hydrophile, mit Wasser verträgliche HydroBloc-Injekt 583 kann verwendet werden.

Weitere Informationen:

HydroBloc 575 Integral – verarbeitungsfertiges quellfähiges Injektionsharz (6,5 kg)